Praxisanleitung: Injektion vorbereiten und anreichen - vorbereiten (Verdünnung)
Hoch potente Medikamente werden oft mit einer Injektionslösung verdünnt, um die Dosierung zu vereinfachen, Gewebeschäden zu vermeiden und für eine bessere Verteilung zu sorgen.
Indikation
Einsatz hochwirksamer Arzneimittel, Notfall oder unterschiedliche Applikationsformen
Material
Medikament (nach Anweisung)
Verdünnungsmittel (nach Anweisung)
Einmalspritze Größe in Abhängigkeit von Medikamentenmenge und angewiesenen Mischungsverhältnis
Aufziehkanüle oder Entnahmeadapter (Spike)
Verschlusskonus
Kanülenabwurfbehälter
wasserfester Stift
Durchführung
gegebenenfalls angewiesenes Medikament und Verdünnungsmittel heraussuchen
Medikament und Verdünnungsmittel auf Gebrauchsfähigkeit prüfen
richtiges Medikament
nicht überschrittenes Verfallsdatum
keine Beschädigungen
keine Farbveränderungen, Ausflockungen oder Trübung
aus angewiesenem Mischungsverhältnis errechnete Menge Verdünnungsmittel aufziehen
in die selbe Einmalspritze aus angewiesenem Mischungsverhältnis errechnete Menge Medikament aufziehen
Einmalspritze über Inhalt (Medikament, Wirkstoff und Lösungsmittel) und Verdünnung (Mischungsverhältnis) kennzeichnen (Graduierung freilassen)
Anmerkungen
Soll das Medikament über eine Spritzenpumpe verabreicht werden, ist darauf zu achten, dass als Einmalspritze eine für das Gerät geeignete Perfusorspritze (50 ml) verwendet wird.
Epinephrin (Adrenalin) 1:1000
Die korrekte Verdünnung von Epinephrin variiert je nach Anwendungssituation und wird in den folgenden Artikeln im Detail beschrieben:

Abbildung: Epinephrin Strukturformel
Mehr Informationen zum Vorbereiten von Injektionen finden sie in der Praxisanleitung Injektion vorbereiten und anreichen - vorbereiten.








