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Vergiftung: Amphetamin

(Giftklasse: Medikamente)

Als Medikament finden Amphetamine zum Beispiel zur Behandlung des Aufmerksamkeitsdefizitsyndroms (ADS) bei Kindern und Jugendlichen Verwendung. In Ritalin, zum Beispiel, ist als Wirkstoff das Amphetaminderivat Methylpenenidat enthalten.

Amphetamine führen bei Überdosierung zu einer Überstimulation des zentralen und vegetativen Nervensystems.

Bei erster Amphetamineinnahme kommt es zu einer schweren, unter Umständen tödlichen Vergiftung schon ab 120 mg. Bei langfristiger Einnahme werden Tagesdosen von über 1000 mg toleriert.

Bei einer Methylpenenidatüberdosierung besteht die nicht zu unterschätzende Gefahr einer starken psychischen Reizung, in dessen Verlauf sich der Patient selbst verletzen kann. Er ist deshalb von weiteren Stimuli fernzuhalten, beziehungsweise abzuschirmen.

Giftaufnahmewege

Symptome

Maßnahmen

Neben den Basismaßnahmen bei Vergiftungen sind keine speziellen Maßnahmen möglich.