Begriff: Holstein-Lewis-Fraktur
Die Holstein-Lewis-Fraktur beschreibt einen spiralförmige verlaufender Bruch im unteren Drittel des Oberarmknochens. Dabei kann es zu einer Verletzung des Radialisnerves kommen, der nahe der Speiche (Radius) entlang der Außenseite des Unterarms verläuft und Hand, Handgelenk und Fingern versorgt.

Abbildung: Holstein-Lewis-Fraktur
Die Fraktur ist nach den beiden amerikanischen Orthopäden Arthur HOLSTEIN (1913 bis 2000) und Gwilym LEWIS (1914 bis 2009) benannt, die sie 1963 beschrieben.
