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Virtuelle San-Arena Erlangen

Praxisanleitung: Umgang mit Vakuummatratze

Die Vakuummatratze besteht aus einer luftdichten, mit einem Ventil versehenen Hülle, die mit Kunststoffkügelchen gefüllt ist. Im belüfteten Zustand ist die Matratze formbar und kann an den Patienten anmodelliert werden. Nach Absaugen der Luft wird die Matratze hart und passt sich der Lage und Körperform des Patienten an.

Indikation

Material

Durchführung

Anmerkungen

Der Einsatz einer Vakuummatratze ermöglicht eine behutsame Ruhigstellung und optimaler Anpassung an den Patienten, bei hohem Liegekomfort.

Nachteilig ist die zeitaufwändige Handhabung und die Schwierigkeit die Lagerung des Patienten nachträglich anzupassen oder zu korrigieren. Auch ist die Außenhülle anfällig für Beschädigungen durch scharfe Kanten oder spitze Gegenstände.

Die Vakuummatratze ist röntgendurchlässig, jedoch können Falten in der Außenhülle die Röntgenstrahlendurchlässigkeit beeinträchtigen.

Nach Gebrauch Vakuummatratze reinigen, auf Dichtigkeit prüfen und transport- und lagerungsfähig zusammenpacken. Alle relevanten Reinigungs- und Desinfektionsvorschriften müssen eingehalten werden.

Literatur

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Deutsches Rotes Kreuz (Hg.): Leitfaden Sanitätsausbildung (2009): 5. Aufl.Berlin: 2018, Praxisanleitungen 'P15: Umgang mit der Vakuummatratze'.

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Deutsches Rotes Kreuz (Hg.): Leitfaden Sanitätsausbildung B (1992): 3. Aufl.Berlin: 2003, 4. Doppelstunde - Vakuummatratze, Seite 123 bis 125.

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Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (Hg.): DLRG Ausbildungsvorschrift Sanitätsausbildung B: Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. 2016, Vakuummatratze, Seite 7.02.1 bis 7.02.2.

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Flake, Frank / Runggaldier, Klaus (Hg.): Arbeitstechniken A-Z für den Rettungsdienst: München / Jena: 2008, 3.2.4 Vakuummatratze, Seite 102 bis 114.